Lungenkinder Forschungsverein

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Der Lungenkinder Forschungsverein wurde 1999 von Gerald Fischer ins Leben gerufen, welcher ihn bis heute leitet. Als Gerald Fischers Tochter Maleen drei Jahre alt war, wurde bei ihr schließlich eine idiopathische pulmonalarterielle Hypertonie diagnostiziert, kurz pulmonaler Hypertonie, nachdem ihr Zustand die Ärzte lange Zeit verblüfft hatte. Da es in Österreich zu dieser Zeit noch keine Behandlungsmöglichkeiten gab, wurde Maleen Fischer als todkranke Patientin mit einer Lebenserwartung von nur 2 bis 3 Jahren nach Hause geschickt. Die Familie war nicht bereit, dies zu akzeptieren. Gerald Fischer fand Hilfe in New York im Columbia University Presbyterian Hospital, einem Forschungs- und Behandlungszentrum unter der Leitung von Dr. Robyn Barst, in dem die Forschung bereits erheblich fortgeschrittener war. Seitdem hat seine Tochter ihre lebenserhaltende Medizin intravenös über eine permanente Kanüle erhalten. Als er Dr. Robyn Barst nach dem Grund fragte, warum es immer noch keine Heilung gab, erhielt Gerald Fischer die Antwort, dass es zu wenige Patient:innen gab, um große Pharmaunternehmen zu intensiver Forschung zu motivieren. „Gib mir 10 Millionen Dollar und ich werde in 3 Jahren eine Heilung finden!“, sagte sie damals.
Eine Summe von 10 Millionen Dollar ist natürlich nicht so leicht aufzustellen, aber die Gründung der Forschungsvereinigung sollte ein Anfang sein. Seitdem versucht Gerald Fischer durch Spendenaktionen Geld für die Forschung zu generieren und konnte bereits viele Forschungsprojekte finanziell unterstützen.

Der Lungenkinder Forschungsverein wurde 2001 von Fr. Dr. Pittermann mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Dankesschreiben des Ludwig-Boltzmann-Institutes

Forschen für ein Leben ohne Lungenhochdruck!



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